Kategorie:Stundenbuch:AT:Dtn32,1-7.9-12

Aus Vulgata
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Wohltaten Gottes

Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Jungen unter ihren Flügeln sammelt. (Mt 23,37)


»Hört, Himmel, ich will reden, * es vernehme die Erde meines Mundes Ausspruch!
Es träufle meine Lehre wie Regen, * wie Tau riesle meine Rede,
wie Regenschauer aufs grüne Gras, * wie Tautropfen auf die Kräuter!
Den Namen des Herrn rufe ich an, * erweist die Ehre unserem Gott!
Der Fels ist Gott: † untadelig ist sein Tun; * denn alle seine Wege sind recht!
Ein treuer Gott und ohne Falsch, * gerecht und redlich ist er!
Arg handelten seine Söhne gegen ihn, * ein verdrehtes, verkehrtes Geschlecht!
Vergiltst du dem Herrn in dieser Weise, * du törichtes, unweises Volk?
Ist er nicht dein Vater, der dich erschaffen, * Sein und Bestand dir verliehen?
Denk an die Tage der Vorzeit, * achte auf die Jahre der früheren Geschlechter!
Frage deinen Vater, er soll's dir kundtun, * die Alten bei dir, sie sollen es dir sagen:
Des Herrn Anteil wurde sein Volk, * Jakob wurde ihm zugemessen als Erbe.
Er fand es im Lande der Steppe, * in der Öde völliger Wüste;
er umhegte und umsorgte es, * hat es gehütet wie seinen Augapfel.
Einem Adler gleich, der sein Nest bewacht * und über seinen Jungen dahinschwebt,
so breitete er seine Flügel aus, nahm es auf * und trug es auf seinen Schwingen.
Der Herr leitete es ganz allein; * kein fremder Gott stand ihm zur Seite.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

Diese Kategorie enthält zurzeit keine Seiten oder Medien.