Kategorie:Stundenbuch:Weihnachten:Erscheinung des Herrn

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Inhaltsverzeichnis

1. Vesper

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

Die Weisen schauen auf zum Stern
und folgen gläubig seiner Spur,
sie finden durch das Licht zum Licht,
mit Gaben ehren sie das Kind.


Erkenne in den Gaben, Kind,
die Königszeichen deiner Macht
und was des Vaters ew´ge Huld
dir dreifach hat vorherbestimmt:


Den König kündet an das Gold,
dem Gott steigt auf des Weihrauchs Duft,
doch weist voraus auf Tod und Grab
der Myrrhenkörner Bitterkeit.


Der Vorzeit Väter schauten dich,
dich kündet der Propheten Mund;
doch heut bezeugt der Vater selbst:
Du bist der Erbe meines Reichs.


In dir, o Kind, wird alles eins,
du bist das A und O der Zeit,
du bist das Haupt der neuen Welt,
in der die Schöpfung sich erfüllt.


Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
der du uns heut erschienen bist,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen..




R: Laß uns deine Herrlichkeit schauen.


Herr, du hast die Weisen als erste aus den Heiden zu dir gerufen;
- offenbare dich den Menschen, die dich noch nicht kennen.


Durch den Stern hast du die Weisen auf ihrem Weg geführt;
- führe alle zu dir, die dich suchen.


Als die Weisen dich fanden, war ihre Freude übergroß;
- gib, dass deine Kirche dich heute auf der ganzen Erde voll Freude preist.


Du bist der König der Herrlichkeit;
- gib der Welt den Frieden.


Dein Licht ist heute der Welt erschienen;
- laß es unseren Toten für immer leuchten.




Lesehore

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang.


Seht, am Himmel erglänzt
leuchtend ein neuer Stern
kündet: Christus, der Herr,
wurde als Mensch geborn,
der Geringes geformt,
der auch das Größte schuf,
dessen Zepter mit Macht
ewig das Reich regiert.


Weise folgen dem Stern,
Finden das kleine Kind
Judas heiligen Sproß,
Arm und gering im Stall.
Weihrauch, Myrrhe und Gold
bringen sie kniend dar:
Sie verehren in ihm
König und Mensch und Gott.


Laßt uns jubelnd im Lied
heute das Fest begehn,
da der gütige Herr
gnädig im Fleisch erschien.
Jetzt ist Gott unter uns:
Christus, das Licht vom Licht,
ew´ger Vater des Alls,
Richter und Herr der Welt.


Christus Ehre und Preis,
Den uns die Magd gebar,
Den der Stern offenbart,
strahlend in großem Licht;
auch dem Vater sei Lob,
der ihn als Sohn bezeugt,
Preis und Ehre dem Geist,
Jetzt und für alle Zeit. Amen.



Oration:


Versikel, Lesungen und Responsorium siehe Lektionar.



Invitatorium


Laudes

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

Ihr alle, die ihr Christus sucht,
erhebt zum Himmel euren Blick,
da geht vor euren Augen auf
das Zeichen ew´ger Herrlichkeit:

Ein Stern, der selbst den Sonnenball
an Glanz und Feuer überstrahlt,
verkündet heute aller Welt,
dass Gott im Fleisch erschienen ist.

Und Weise, fern im Orient,
erkennen deutend diesen Stern
als Zeichen, dass ein Königskind
der Welt zum Heil geboren ist.

„Wer ist es“, fragen sie bestürzt,
„dem Licht und Sterne dienstbar sind,
dem sich der Himmel unterwirft,
der über die Gestirne herrscht?

Ein großes Leuchten schauen wir,
erhaben, weit und grenzenlos,
ein Leuchten, das kein Ende kennt,
das älter als der Himmel ist.“

Er ist es, aller Völker Herr,
Der König über Judas Haus,
Der Abraham verheißen ward
Und allen, die ihm Söhne sind.

Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Der du uns heut erschienen bist,
Dem Vater und dem Geist zugleich
Durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.



R: Ehre sei dir, Christus.


Christus, geoffenbart im Fleisch,
- heilige uns durch deine Ankunft.


Christus, gerechtfertigt im Geist,
- schenke uns deinen Heiligen Geist.


Christus, geschaut von den Engeln,
- lass uns die Freuden des Himmels erfahren.


Christus, verkündet unter den Heiden,
- öffne unser Herz für dein Wort.


Christus, geglaubt in der Welt,
- erneuere in uns den Glauben.


Christus, aufgenommen in die Herrlichkeit,
- wecke in uns die Sehnsucht nach deinem Reich.



Terz



Sext




Non


2. Vesper

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.

Die Weisen schauen auf zum Stern
und folgen gläubig seiner Spur,
sie finden durch das Licht zum Licht,
mit Gaben ehren sie das Kind.


Erkenne in den Gaben, Kind,
die Königszeichen deiner Macht
und was des Vaters ew´ge Huld
dir dreifach hat vorherbestimmt:


Den König kündet an das Gold,
dem Gott steigt auf des Weihrauchs Duft,
doch weist voraus auf Tod und Grab
der Myrrhenkörner Bitterkeit.


Der Vorzeit Väter schauten dich,
dich kündet der Propheten Mund;
doch heut bezeugt der Vater selbst:
Du bist der Erbe meines Reichs.


In dir, o Kind, wird alles eins,
du bist das A und O der Zeit,
du bist das Haupt der neuen Welt,
in der die Schöpfung sich erfüllt.


Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
der du uns heut erschienen bist,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen..




R: Laß uns deine Herrlichkeit schauen.


Herr, du hast die Weisen als erste aus den Heiden zu dir gerufen;
- offenbare dich den Menschen, die dich noch nicht kennen.


Durch den Stern hast du die Weisen auf ihrem Weg geführt;
- führe alle zu dir, die dich suchen.


Als die Weisen dich fanden, war ihre Freude übergroß;
- gib, dass deine Kirche dich heute auf der ganzen Erde voll Freude preist.


Du bist der König der Herrlichkeit;
- gib der Welt den Frieden.


Dein Licht ist heute der Welt erschienen;
- laß es unseren Toten für immer leuchten.



Komplet

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja.


An dieser Stelle wird eine Gewissenserforschung empfohlen.





Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr. R: Amen.

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