Kategorie:Stundenbuch:Fronleichnam

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Inhaltsverzeichnis

1. Vesper

Jubelnder Freude Lied
töne am heil´gen Tag.
Festlicher Lobgesang
steige aus jedem Herz.
Altes sei abgetan,
alles sei heute neu:
Wort und Tat und das ganze Herz.


Denn wir begehn das Mahl,
wie es der Herr gebot,
da er als Lamm sich gab,
Opfer zu unserm Heil.
Was nur im Bild geahnt,
macht er nun sterbend wahr,
schenkt sich selber den Seinen ganz.


Siehe, er reicht im Brot
Schwachen das eigne Fleisch,
gibt den Verzagten Kraft,
labt sie mit seinem Blut.
So gibt er sich selbst hin,
da er zu ihnen sagt:
"Trinket alle aus diesem Kelch."


Heiland und Herr der Welt,
höre auf unser Flehn:
Bleibe nicht fern von uns,
sei uns im Brote nah,
führ uns auf deinem Weg
hin zu der Hoffnung Ziel,
wo uns selig dein Licht umfängt. Amen.


R: Du Brot vom Himmel, gib uns das ewige Leben.


Du Sohn des lebendigen Gottes, du hast uns aufgetragen, das Mahl der Eucharistie zu halten zu deinem Gedächtnis;
- mache deine Kirche reich an Gnaden durch die gläubige Feier deiner Geheimnisse.

Du einziger Priester des Höchsten Gottes, du hast den Priestern die Feier deines Opfers anvertraut;
- laß in ihrem Leben wirksam werden, was sie unter heiligen Zeichen begehen.


Du Herr des himmlischen Mahles, du fügst zu einem Leib zusammen, die an dem einen Brot teilhaben;
- festige den Frieden und die Eintracht unter denen, die an dich glauben.


Du göttlicher Arzt, du reichst uns in deinem Brot die Arznei der Unsterblichkeit;
- schenke den Sündern lebendige Hoffnung.


Du König der kommenden Welt, in der Feier der heiligen Geheimnisse verkünden wir deinen Tod, bis du kommst;
- gib, daß alle verstorbenen Gläubigen teilhaben an deiner Auferstehung.


Lesehore

Geheimnis seiner Herrlichkeit
versenkt sich ein
in Brot und Wein.
Das höchste Gut
hat Leib und Blut
für unser Heil dem Tod geweiht.
Kommt, lasset uns anbeten.


Geheimnis seiner Gegenwart
seit jener Nacht
uns übermacht,
da er sich bot
als Wein und Brot
und sich als Gott uns offenbart.
Kommt, lasset uns anbeten.


Geheimnis der Dreifaltigkeit,
das einverleibt
in uns verbleibt
und Leben heißt
und Glut und Geist
und Auferstehung uns verleiht.
Kommt, lasset uns anbeten.



Invitatorium


Laudes

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang.
(Osterzeit: Halleluja.


Das Wort des Vaters, Gottes Sohn,
tritt ein in unsre Erdenzeit;
da seine Leidensstunde naht,
krönt er sein Werk im Opfertod.


Bevor an seiner Feinde Schar
der eigne Jünger ihn verriet,
reicht er beim letzten Abendmahl
den Seinen sich als Speise dar.


Geheimnisvoll in Brot und Wein
gibt er sich hin mit Fleisch und Blut
und stärkt durch seiner Gottheit Kraft
den ganzen Menschen, Leib und Geist.


Als Mensch will er uns Bruder sein,
im Mahle wird er unser Brot,
im Tode unser Opferlamm,
im Himmel unser Siegespreis.


Lamm Gottes, das der ganzen Welt
das Tor zum Leben aufgetan:
da uns des Bösen Macht bedrängt,
gib Mut zum Leiden, Kraft zum Sieg.


Dreieinig hoher Herr und Gott,
nimm unser Lob, nimm unsren Dank:
laß schauen uns in deinem Reich
des ew´gen Sohnes Herrlichkeit. Amen.


R: Nach deinem Willen bringt die Erde Brot hervor. * Halleluja, halleluja. -R
V: Und Wein, das Herz des Menschen zu erfreuen. * Halleluja, halleluja.
Ehre sei dem Vater. -R

R: Selig, wer zu deinem Mahl geladen ist.


Christus, du ewiger Hoherpriester, du hast dem Vater das vollkommene Opfer dargebracht;
- schenk uns Gemeinschaft an deinem Opfer.


Christus, du Priester des Neuen Bundes, du hast Brot und Wein zu heiligen Zeichen deiner Hingabe gemacht;
- mache auch uns zu einer Opfergabe mit dir.


Christus, du Brot vom Himmel, du nährst die Kirche mit deinem Leib und deinem Blut;
- in dieser Speise gib uns Kraft für unseren Weg.

Christus, du unser unsichtbarer Gast, du stehst an der Tür und klopfst an;
- tritt bei uns ein, daß wir mahl halten mit dir.



Terz

R: Ich will Christus empfangen, der meine Jugend erneuert. Halleluja.



Sext




Non




2. Vesper

Das Geheimnis laßt uns künden,
das uns Gott im Zeichen bot:
Jesu Leib, für unsre Sünden
hingegeben in den Tod,
Jesu Blut, in dem wir finden
Heil und Rettung aus der Not.


Von Maria uns geboren,
ward Gott Sohn uns Menschen gleich,
kam, zu suchen, was verloren,
sprach das Wort vom Himmelreich,
hat den Seinen zugeschworen:
Allezeit bin ich bei euch.

Auf geheimnisvolle Weise
macht er dies Versprechen wahr;
als er in der Jünger Kreise
bei dem Osterlamme war,
gab in Brot und Wein zur Speise
sich der Herr den Seinen dar.


Gottes Wort, ins Fleisch gekommen,
wandelt durch sein Wort den Wein
und das Brot zum Mahl der Frommen,
lädt auch die Verlornen ein.
Der Verstand verstummt beklommen,
nur das Herz begreift´s allein.


Gott ist nah in diesem Zeichen:
kniet hin und betet an.
Das Gesetz der Furcht muß weichen,
da der neue Bund begann;
Mahl der Liebe ohnegleichen:
nehmt im Glauben teil daran.


Gott dem Vater und dem Sohne
singe Lob, du Christenheit;
auch dem Geist auf gleichem Throne
sei der Lobgesang geweiht.
Bringet Gott im Jubeltone
Ehre, Ruhm und Herrlichkeit. Amen.



R: Du Brot vom Himmel, gib uns das ewige Leben.


Du Sohn des lebendigen Gottes, du hast uns aufgetragen, das Mahl der Eucharistie zu halten zu deinem Gedächtnis;
- mache deine Kirche reich an Gnaden durch die gläubige Feier deiner Geheimnisse.


Du einziger Priester des Höchsten Gottes, du hast den Priestern die Feier deines Opfers anvertraut;
- laß in ihrem Leben wirksam werden, was sie unter heiligen Zeichen begehen.


Du Herr des himmlischen Mahles, du fügst zu einem Leib zusammen, die an dem einen Brot teilhaben;
- festige den Frieden und die Eintracht unter denen, die an dich glauben.


Du göttlicher Arzt, du reichst uns in deinem Brot die Arznei der Unsterblichkeit;
- schenke den Sündern lebendige Hoffnung.


Du König der kommenden Welt, in der Feier der heiligen Geheimnisse verkünden wir deinen Tod, bis du kommst;
- gib, daß alle verstorbenen Gläubigen teilhaben an deiner Auferstehung.


Komplet

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang.


An dieser Stelle wird eine Gewissenserforschung empfohlen.





Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr. R: Amen.

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